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Kollektivvertrag metall angestellte kündigungsfrist

Die Beschäftigungsverhältnisse von Arbeitern und Angestellten können am 15. oder letzten Tag eines jeden Monats mit einer Kündigungsfrist von vier Wochen beendet werden. Die Kündigungsfrist für Arbeitnehmer, die in Betrieben mit nicht mehr als 20 Arbeitnehmern arbeiten, kann unabhängig von der Dauer ihrer Beschäftigung vier Wochen betragen, wenn diese Kündigungsfrist im jeweiligen Arbeitsvertrag vereinbart ist. Diese Rechtsvorschriften gelten nur bei Verzug, wenn kein Tarifvertrag besteht. Die in den Tarifverträgen festgelegte Kündigungsfristen reichen von einer Woche (vor dem Wochenende) für neu eingestellte Arbeitnehmer (im Baugewerbe im Allgemeinen und in einigen Regionen im Metall- und Privatverkehr) bis sechs Monate vor Ende eines Quartals (im öffentlichen Dienst). Für Einzelentlassungen legt das Bürgerliche Gesetzbuch die vom Arbeitgeber zu erteilende Mindestkündigungsfrist fest. Die Mindestkündigung für alle Arbeitnehmer lautet: Die Verordnung gilt nicht für Arbeitnehmer mit befristeten Arbeitsverträgen, es sei denn, die Meldefrist ist im Einzelvertrag oder in einem vom Arbeitgeber angewandten Tarifvertrag festgelegt. Die Kündigungsfrist kann bei Hilfsbeschäftigung kürzer als vier Wochen sein. Bei einer Probezeit von sechs Monaten beträgt die Kündigungsfrist zwei Wochen.